Am 19. November 2025 durften wir im Restaurant Löwen Boswil einen besonderen Abend erleben. In einem spannenden Vortrag zeigte uns Susanne Wimmer, wie unterschiedlich Honigaromen sein können und wie wir unseren eigenen Honig besser beschreiben und verkaufen können.
Einblick in die Welt der Aromen
Susanne Wimmer erläuterte, dass nach heutigem Standard sogenannter Fake-Honig nicht nachweisbar ist – aber echter Honig besitzt einen klaren Aromaeindruck, der sich im Laufe der Zeit verändert: Nach etwa zehn Jahren ist es kein Honig im eigentlichen Sinne mehr. Zudem wird Honig weltweit auf unterschiedlichste Weise gefälscht, wodurch die Bedeutung von Qualität und Reinheit weiter steigt.
Blick in den Saal während des Vortrags von Susanne Wimmer
Der wichtigste Punkt für authentische Honigaromen ist die Sauberkeit in der Verarbeitung. Von würzig bis fein süss bis bitter im Abgang – die Welt der Honigaromen ist gross und vielfältig, und viele Imkerinnen und Imker haben dieses Potenzial noch nicht voll ausgeschöpft.
Was wir mitnehmen
Wir haben gelernt, wie viel mehr in unserem Honig steckt als nur Süsse. Wenn wir unsere Aromen kennen und besser beschreiben, können wir nicht nur Transparenz schaffen, sondern unsere Produkte auch erfolgreicher bei Kundinnen und Kunden platzieren.
Ein kleines Probierglas mit Kastanienhonig - Bitter im Abgang aber ideal für Fleisch und Fisch.
Vielen Dank, Susanne, für deine Offenheit, dein Engagement und die spannenden 90 Minuten voller Wissen und Praxisbezug. Wir schätzen deine Arbeit für die Imkerschaft sehr und freuen uns auf ein mögliches Wiedersehen!

